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Kartoffeln stehen immer häufiger auf dem Küchenzettel deutscher
Hausfrauen. Aber nicht nur die Deutschen lieben die vielseitige Knolle:
Fast in der ganzen Welt werden Kartoffeln gern gegessen.
Ursprünglich stammt die Kartoffel aus den Hochebenen Perus, wo die
Inkas sie als Nahrungsmittel verwendeten. Die Spanier brachten die
Kartoffel 1570 aus Peru in die Niederlande. Erst Anfang des 19.
Jahrhunderts wurde sie als Nahrungsmittel in Europa bekannt und beliebt.
Die Verwendung
Noch immer sind Kartoffeln bei den Verbrauchern sehr beliebt -
nicht zuletzt aufgrund ihrer Vielseitigkeit. Kochen, Braten, Fritieren, Pürieren,
Gratinieren oder Grillen: Kartoffeln eignen sich für unendlich viele
Zubereitungsarten. Und daneben gibt es noch Köstlichkeiten wie Pommes
Frites, Chips, Röstis oder Kroketten.
Dank der vielfältigen Möglichkeiten und der Inhaltsstoffe passen
Kartoffeln sehr gut in den modernen Ernährungsplan. Sie enthalten nämlich
kein Fett und sind reich an Stärke, Ballaststoffen und Vitamin C. Es gibt
zahlreiche Rezepte für die Zubereitung auf dem Herd, im Ofen, in der
Mikrowelle oder als Salat vom schnellen Snack bis zum kulinarischen
Leckerbissen fhr Gourmets.
Die Pflanze
Die Kartoffelpflanze ist ein Nachtschattengewächs. Zu dieser
Gattung gehören auch Tomaten, Auberginen, Paprika und rote Peperoni.
Unter der Erde entwickelt die Kartoffelpflanze Wurzeln und Keime, an denen
die Kartoffeln wachsen. Je Pflanze können zwölf bis fühnfzehn
Kartoffelknollen geerntet werden.
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